Von A wie A/B Testing bis E wie Explainability: Die zentralen Begriffe rund um Künstliche Intelligenz, Machine Learning, Datenverarbeitung und moderne KI-Tools, kompakt und übersichtlich an einem Ort.
Eine alphabetisch geordnete Sammlung wichtiger Fachbegriffe aus der Welt der Künstlichen Intelligenz.
Verfahren, bei dem zwei Varianten (A und B) gegeneinander getestet werden, um herauszufinden, welche besser funktioniert. So lassen sich Entscheidungen datenbasiert statt aus dem Bauch heraus treffen.
Lernmethode, bei der das KI-Modell selbst auswählt, welche Daten es als Nächstes von einem Menschen erklärt bekommen möchte. Das spart Aufwand, weil nur die wirklich nützlichen Beispiele beschriftet werden müssen.
KI-Tool von Adobe zur Erzeugung und Bearbeitung von Bildern aus Textbeschreibungen. Es ist eng in Programme wie Photoshop integriert.
Hypothetische Form von KI, die wie ein Mensch beliebige geistige Aufgaben lösen kann. Heutige KI-Systeme sind dagegen immer auf bestimmte Aufgaben spezialisiert.
EU-Gesetz, das den Einsatz von Künstlicher Intelligenz nach Risikoklassen regelt. Je höher das Risiko einer Anwendung, desto strenger sind die Auflagen.
Person, die die Entwicklung von KI-Produkten plant und steuert. Sie verbindet technisches Verständnis mit den Bedürfnissen von Kundschaft und Unternehmen.
KI-Funktionen, die man als fertigen Cloud-Dienst nutzt, statt sie selbst zu entwickeln. Man zahlt meist nach Nutzung und spart sich eigene Infrastruktur.
Deutsches KI-Unternehmen, das große Sprachmodelle mit Fokus auf Europa, Datenschutz und Nachvollziehbarkeit entwickelt.
Eindeutige, schrittweise Handlungsanweisung zur Lösung eines Problems. Algorithmen sind die Grundlage jeder Software und auch jedes KI-Modells.
Forschungsabteilung des chinesischen Konzerns Alibaba, die unter anderem an KI, Cloud-Technologie und Sprachmodellen arbeitet.
Bemühen, eine KI so auszurichten, dass ihr Verhalten den Zielen und Werten der Menschen entspricht. Ziel ist eine KI, die sicher und im Sinne der Nutzer handelt.
Cloud-Dienst von Amazon, mit dem man KI-Modelle aufbauen, trainieren und in den Betrieb bringen kann, ohne eigene Server zu verwalten.
Größte Cloud-Plattform der Welt, von Amazon betrieben. Sie stellt Rechenleistung, Speicher und viele KI-Dienste über das Internet bereit.
Aufbau eines geregelten Ablaufs, mit dem Daten systematisch beschriftet (annotiert) werden. Saubere Annotationen sind die Grundlage für gutes KI-Training.
KI-Unternehmen, das die Claude-Sprachmodelle entwickelt und einen starken Schwerpunkt auf Sicherheit und verantwortungsvolle KI legt.
Bewertung einzelner KI-Ideen nach Nutzen, Aufwand und Machbarkeit. So erkennt man, welche Projekte sich zuerst lohnen.
Die verschiedenen Bereiche, in denen KI eingesetzt wird, etwa Marketing, Kundenservice, Produktion oder Medizin.
Schnittstelle, über die zwei Programme miteinander kommunizieren. Über eine API kann eine Anwendung zum Beispiel eine KI-Funktion eines anderen Anbieters nutzen.
Definierte Schnittstelle, über die Softwaresysteme Daten und Funktionen austauschen. Sie ermöglicht es Entwicklern, KI-Dienste in eigene Programme einzubinden.
Anbieter von KI-Diensten, der gesprochene Sprache automatisch in Text umwandelt und Audioinhalte analysiert.
Technik in modernen KI-Modellen, die entscheidet, welche Teile einer Eingabe besonders wichtig sind. Sie ist ein zentraler Baustein heutiger Sprachmodelle.
Ansatz, bei dem KI den Menschen unterstützt, statt ihn zu ersetzen. Die KI liefert Vorschläge, die endgültige Entscheidung trifft der Mensch.
Technologie, die digitale Inhalte über das reale Bild der Umgebung legt, zum Beispiel über die Handykamera. KI hilft dabei, die Umgebung richtig zu erkennen.
Framework von Microsoft, mit dem mehrere KI-Agenten zusammenarbeiten und gemeinsam komplexe Aufgaben lösen können.
Automatisiertes maschinelles Lernen, das Schritte wie Modellauswahl und Optimierung selbst übernimmt. Dadurch können auch Nicht-Fachleute KI-Modelle erstellen.
Dienst von Microsoft Azure, der die Modelle von OpenAI (etwa GPT) über die Cloud bereitstellt, mit Fokus auf Unternehmensanforderungen.
Der nicht sichtbare Teil einer Anwendung, der im Hintergrund Daten verarbeitet und speichert. Das Gegenstück ist das Frontend, also die sichtbare Oberfläche.
Großes chinesisches Technologieunternehmen, bekannt für seine Suchmaschine und eigene KI- und Sprachmodelle.
Früherer Name des KI-Chatbots von Google, der heute unter dem Namen Gemini weitergeführt wird.
Automatisierungs-Tool, das wiederkehrende Aufgaben im Browser ohne Programmierung erledigt und dabei zunehmend KI nutzt.
Einsatz von KI, um digitale Angebote für Menschen mit Einschränkungen nutzbar zu machen, etwa durch Vorlesen von Texten oder automatische Untertitel.
Pflicht, betroffene Personen zu informieren, wenn ihre persönlichen Daten verarbeitet werden oder ein Datenschutzvorfall eintritt.
Rechtsgrundlage der DSGVO, die eine Datenverarbeitung erlaubt, wenn das Interesse des Unternehmens die Rechte der betroffenen Person überwiegt.
Systematische Verzerrung in Daten oder Modellen, die zu unfairen oder einseitigen Ergebnissen führen kann. Bias entsteht oft durch unausgewogene Trainingsdaten.
Vorurteil oder Schieflage, die ein KI-Modell aus seinen Trainingsdaten übernimmt. Dadurch kann es bestimmte Gruppen benachteiligen.
Tendenz eines Systems, bestimmte Ergebnisse zu bevorzugen. In der KI ist damit meist eine unbeabsichtigte Benachteiligung gemeint.
Sehr große und komplexe Datenmengen, die sich mit klassischen Methoden kaum auswerten lassen. KI hilft, daraus nützliche Erkenntnisse zu gewinnen.
System, dessen innere Funktionsweise von außen nicht nachvollziehbar ist. Viele KI-Modelle gelten als Black Box, weil ihre Entscheidungen schwer zu erklären sind.
Dezentrale Datenbank, die Informationen fälschungssicher in verketteten Blöcken speichert. Sie ist die Grundlage von Kryptowährungen wie Bitcoin.
Programm, das automatisiert Aufgaben erledigt, etwa Nachrichten beantwortet oder Daten sammelt. Chatbots sind eine bekannte Form davon.
Technik, bei der ein Sprachmodell aufgefordert wird, seine Überlegungen Schritt für Schritt darzulegen. Das verbessert oft die Qualität der Antworten.
Programm, das per Text- oder Sprachdialog mit Menschen kommuniziert. Moderne Chatbots nutzen KI, um natürlich und hilfreich zu antworten.
Schulung und Feintuning eines Chatbots, damit er passende, korrekte und markengerechte Antworten gibt.
Bekannter KI-Chatbot von OpenAI, der auf großen Sprachmodellen basiert und Texte versteht und erzeugt. Er wird für Schreiben, Recherche und vieles mehr genutzt.
Vorhersage, welche Kunden voraussichtlich abspringen werden. Unternehmen können so frühzeitig gegensteuern und Kunden halten.
KI-Chatbot des Unternehmens Anthropic, der auf hilfreiche und sichere Antworten ausgelegt ist.
Familie von Sprachmodellen von Anthropic, die für komplexe Aufgaben, lange Texte und sicheres Verhalten entwickelt wurden.
Nutzung von Rechenleistung, Speicher und Software über das Internet, statt eigener Hardware. Man bezahlt meist nur, was man tatsächlich verbraucht.
Maß für die geistige Anstrengung, die eine Aufgabe oder Oberfläche erfordert. Gutes Design hält die kognitive Belastung niedrig.
KI-Unternehmen, das Sprachmodelle vor allem für den geschäftlichen Einsatz in Unternehmen anbietet.
Leistungsfähiges Sprachmodell von Cohere, das besonders für die Suche in eigenen Dokumenten (RAG) und für Unternehmensaufgaben optimiert ist.
Schwierigkeit, dass ein System anfangs noch keine Daten hat, um gute Vorhersagen zu treffen, etwa bei neuen Nutzern oder Produkten in Empfehlungssystemen.
Teilgebiet der KI, das Bildern und Videos einen Sinn entnimmt, zum Beispiel Objekte erkennt oder Gesichter zuordnet.
Wert, der angibt, wie sicher sich ein KI-Modell bei einer Vorhersage ist. Ein hoher Wert bedeutet hohe Zuversicht, garantiert aber keine Richtigkeit.
Automatische oder KI-gestützte Kontrolle von Inhalten auf Fehler, Verständlichkeit und Richtlinien-Konformität.
Automatisches Verschlagworten von Inhalten mit passenden Stichwörtern. Das erleichtert das Suchen und Sortieren großer Datenmengen.
KI-Technologie, die natürliche Gespräche per Text oder Sprache ermöglicht. Sie steckt hinter Chatbots und Sprachassistenten.
Hauptprozessor eines Computers, der allgemeine Rechenaufgaben erledigt. Für rechenintensives KI-Training werden oft zusätzlich spezialisierte GPUs genutzt.
Schutz von Computern, Netzwerken und Daten vor digitalen Angriffen. KI wird sowohl zur Abwehr als auch von Angreifern eingesetzt.
Sorgfältiges Auswählen, Ordnen und Pflegen von Daten, damit sie für Analysen und KI-Training gut nutzbar sind.
Allmähliche Veränderung der Daten im laufenden Betrieb, sodass ein KI-Modell mit der Zeit ungenauer wird. Das Modell muss dann neu trainiert werden.
Beratung dazu, wie ein Unternehmen seine Daten verantwortungsvoll, sicher und regelkonform verwaltet.
Dienstleistungen, bei denen Daten mit Beschriftungen versehen werden, damit KI-Modelle daraus lernen können.
Maßnahmen, die Mitarbeitenden den Umgang mit Daten beibringen, damit sie Daten verstehen und richtig nutzen können.
Durchsuchen großer Datenmengen nach Mustern, Zusammenhängen und nützlichen Erkenntnissen.
Plattform, die den Aufbau und Betrieb von KI-Modellen weitgehend automatisiert und so auch Fachabteilungen zugänglich macht.
Das Beschriften von Daten mit zusätzlichen Informationen, etwa Markieren von Objekten in Bildern. Diese Labels sind die Lerngrundlage für KI.
Strukturierter Speicher, in dem Daten geordnet abgelegt und schnell wiedergefunden werden können.
Aufbereiten von Daten durch Entfernen von Fehlern, Dubletten und Lücken. Saubere Daten sind entscheidend für gute KI-Ergebnisse.
Sammlung zusammengehöriger Daten, mit der ein KI-Modell trainiert oder getestet wird.
Schutz personenbezogener Daten vor Missbrauch und unbefugtem Zugriff. In der EU ist er vor allem durch die DSGVO geregelt.
Planung, wie ein Unternehmen seine Daten erhebt, verwaltet und gewinnbringend einsetzt.
Teil eines KI-Modells, der aus einer internen Darstellung eine Ausgabe erzeugt, zum Beispiel den nächsten Textbaustein eines Sprachmodells.
Tiefgehende, ausführliche Auseinandersetzung mit einem Thema, um es vollständig zu durchdringen.
Form des maschinellen Lernens mit vielschichtigen neuronalen Netzen. Sie steckt hinter Bilderkennung, Sprachmodellen und vielen modernen KI-Anwendungen.
Mit KI erzeugte oder manipulierte Bilder, Videos oder Tonaufnahmen, die täuschend echt wirken. Sie können zur Desinformation missbraucht werden.
Zu Google gehörendes KI-Forschungslabor, bekannt für Durchbrüche wie das spielstarke AlphaGo und die Proteinvorhersage AlphaFold.
Arbeitsweise, die Softwareentwicklung und IT-Betrieb eng verzahnt, um schneller und zuverlässiger neue Versionen auszuliefern.
Angebote wie Beratung, Entwicklung, Schulung und Betrieb, die Unternehmen beim Einsatz von KI unterstützen.
Digitales Abbild eines realen Objekts oder Prozesses. Damit lassen sich Abläufe simulieren und optimieren, ohne das Original zu verändern.
Tiefgreifender Wandel von Unternehmen durch den Einsatz digitaler Technologien. KI ist dabei oft ein zentraler Treiber.
Automatisches Auslesen und Auswerten von Dokumenten, um relevante Informationen zu extrahieren.
KI-gestütztes Erfassen, Verstehen und Weiterverarbeiten von Dokumenten wie Rechnungen oder Verträgen. Spart manuelle Tipparbeit.
Automatische Anpassung von Preisen anhand von Nachfrage, Wettbewerb und weiteren Faktoren, berechnet durch KI in Echtzeit.
Verbesserung von Online-Shops mit Hilfe von Daten und KI, etwa bei Produktempfehlungen, Suche und Preisgestaltung.
Automatisches Einsortieren eingehender E-Mails nach Thema oder Priorität, damit Anfragen schneller bearbeitet werden.
Datenverarbeitung direkt am Ort der Entstehung, etwa auf dem Gerät selbst, statt in einer entfernten Cloud. Das spart Zeit und schont die Datenleitung.
Anbieter von KI-Sprachsynthese, der aus Text natürlich klingende Stimmen in vielen Sprachen erzeugt.
Umwandlung von Wörtern, Bildern oder anderen Daten in Zahlenvektoren, die ihre Bedeutung abbilden. So kann KI Ähnlichkeiten berechnen.
Teil eines KI-Modells, der eine Eingabe in eine interne, verdichtete Darstellung umwandelt, mit der das Modell weiterarbeitet.
Adresse, über die ein Dienst oder Modell per Schnittstelle angesprochen wird. An den Endpoint schickt man Anfragen und erhält Antworten zurück.
Ansätze, die KI-Entscheidungen für Menschen nachvollziehbar machen. Das schafft Vertrauen und hilft, Fehler zu erkennen.
Bekannte Blockchain-Plattform, auf der neben einer Kryptowährung auch sogenannte Smart Contracts ausgeführt werden können.
Prüfung einer KI-Anwendung auf ethische Aspekte wie Fairness, Transparenz und mögliche Diskriminierung.
Eigenschaft eines Modells, dass seine Ergebnisse für Menschen verständlich begründet werden können. Wichtig für Vertrauen und Kontrolle.
Sammelbegriff für Methoden, die das Verhalten von KI-Modellen erklären. Sie machen aus einer Black Box ein nachvollziehbares System.
Entfesseln Sie das volle Potenzial Ihres Unternehmens mit smarter KI-Technologie. Optimieren Sie Prozesse, treffen Sie bessere Entscheidungen und wachsen Sie schneller.